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Sonntag, 10. Dezember 2017

BOMO im Cup problemlos weiter - jetzt wartet die Winter Classic in Crans Montana

So 05.11.2017 – Saint-Imier

 

Der EV BOMO erreicht die Viertelfinals im Schweizer Eishockey Cup der Frauen. Der HC Saint-Imier aus der Leistungsklasse C war allerdings kein echter Prüfstein für die Thunerinnen. Die Unterklassigen waren in jeder Hinsicht überfordert und gingen gleich mit 0:23 unter.

 

In der nächsten Runde wartet jetzt ein ganz anderes Kaliber, nämlich niemand Geringeres als der Titelverteidiger und Vizemeister aus Lugano. Die Cup-Viertelfinal-Partie zwischen dem EV BOMO und dem Ladies Team Lugano wird am Sonntag, 10. Dezember 2017, als Winter Classic auf der offenen Eisbahn in Crans Montana inszeniert.

HC Saint-Imier – EV BOMO Thun  0:23 (0:10; 0:6; 0:7). – Patinoire d'Erguel, St-Imier, 86 Zuschauer. - Schiedsrichter: Y. Kaufmann / F. Gombas. – Tore: 3. Forster (Bachmann, Escudero) 0:1, 7. Gerber (Oles, Escudero) 0:2, 8. Hänggi R. (Schranz) 0:3, 9. Escudero (Gerber, Oles) 0:4, 11. Oles (Escudero, Gerber) 0:5, 12. Minder 0:6, 17. Escudero (Strabley) 0:7, 18. Oles (Gerber) 0:8, 19. Ingold (Schranz, Hänggi R.) 0:9, 20. Wyss 0:10, 23. (22:19) Spiess (Strabley) 0:11, 23. (22:42) Minder (Gerber) 0:12, 26. Escudero (Rensch, Oles) 0:13, 31. Strabley (Ingold) 0:14, 33. Schranz (Minder) 0:15, 34. Gerber (Oles) 0:16, 43. Forster (Wyss, Strabley) 0:17, 44. Minder (Oles, Escudero) 0:18, 48. Minder (Oles) 0:19, 49. Ingold (Oles) 0:20, 56. Oles (Gerber) 0:21, 58. Schranz (Escudero, Minder) 0:22, 60. Hänggi T. (Oles, Gerber) 0:23. – Strafen: 1x2 Minuten gegen HC Saint-Imier, 0 Minuten gegen EV BOMO. – EV BOMO Thun: Spies, Mounir; Forster, Rensch; Strabley, Wyss; Minder, Hänggi T., Bachmann; Escudero, Oles, Gerber; Schranz, Ingold, Hänggi R., Spiess.

ZSC Lions bestrafen BOMO-Fehler – 1:5 Niederlage gegen den Favoriten

Sa 28.10.2017 - Thun. 

 

Der EV BOMO verliert auch das zweite Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten ZSC Lions. Am Ende hiess es 1:5 aus Sicht der Einheimischen. Die Niederlage fiel unnötig hoch aus. Es waren nicht zuletzt eigene Fehler, die das Team von Steve Huard in Schieflage brachten. Bekanntlich kann man aus Fehlern lernen. Das ist den Thuner Eishockeyfrauen nun angeraten, denn wer sich für die Playoffs qualifizieren will, darf sich nicht zu viele davon leisten.

Gegen starke Gegnerinnen wie die ZSC Lions gilt Zero Tolerance. Molly Strabley und Simone Minder beschäftigen sich mit der Zürcher Stürmerin Dominique Rüegg.

Erstes Drittel – Gegentor nach 26 Sekunden

 

Das Spiel begann für die Thunerinnen denkbar schlecht. Nach gewonnenem Anspiel gingen sie zwar sofort entschlossen in den Angriff. Nicht nur die Stürmerinnen entwickelten Zug aufs Tor, auch die beiden Verteidigerinnen rückten auf. Die Zürcherinnen allerdings konnten die Scheibe in der eigenen Zone übernehmen und setzten die Thuner Abwehr mit einem einzigen auslösenden Pass schachmatt. Die schnelle Nationalstürmerin Alina Müller wurde angespielt und liess sich nicht mehr stoppen. Nachdem sie alleine vor dem Tor auch noch Saskia Maurer ausspielte stand es bereits 1:0 für die Favoritinnen aus Zürich. Die Matchuhr zeigte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 26 Sekunden Spielzeit an.

 

Dass man gegen die ZSC Lions keine Fehler machen darf, wenn man eine Chance haben will, zeigte sich sodann in der 7. Minute ein weiteres Mal. Beim Treffer von Dominique Rüegg war die Thuner Defensivarbeit erneut ungenügend. Positiv ist immerhin, dass die BOMO-Spielerinnen nach dem zweiten Gegentor den Kopf nicht einfach hängen liessen, sondern weiterhin unbeirrt Angriffe lancierten. Und wenn man nicht nachlässt und sich vom olympiawürdigen Kader des ZSC nicht über Gebühr beeindrucken lässt, dann wird man auch belohnt. Keine halbe Minute nach dem 0:2 Rückstand stand es nämlich plötzlich nur noch 1:2. Verteidigerin Simone Minder spielte steil auf Lara Escudero und die Thuner Top Scorerin verwertete das Zuspiel gekonnt zum Anschlusstreffer. Nach diesem Tor war zu spüren, dass an diesem Samstagabend gegen den ZSC mehr drin gelegen wäre, als die letztlich unnötig hohe Niederlage.

 

Zweites Drittel – Gegentor nach 21 Sekunden

 

Angesichts des nur knappen Rückstands des EV BOMO verbrachten die Thuner Fans die erste Drittelspause mit einer gewissen Zuversicht. Dieser wurde allerdings nach dem Wiederanspiel ein arger Dämpfer verpasst. Es dauerte nämlich auch dieses Mal nur wenige Sekunden – 21 um genau zu sein – bis die Nationalspielerin Christine Meier die Scheibe hinter Goalie Saskia im Netz untergebracht hatte. Erneut schien es, als ob die Einheimischen gedanklich noch nicht ganz bereit waren. Schade für ein Heimspiel gegen den Ligakrösus, das durchaus spannender hätte ablaufen können. Die Löwinnen ihrerseits kümmerten sich nicht um die Thuner Unzulänglichkeiten. Sie erhöhten das Score im Mitteldrittel noch um zwei weitere Tore.

 

Im letzten Drittel fielen dann keine Tore mehr. Erschwerend für die Thuner Bemühungen, kam hinzu, dass Mittelstürmerin Tess Allemann noch vor Spielmitte nach einer Körpercharge der Kanada-Schweizerin Nicole Gass unglücklich mit der Bande kollidierte und anschliessend nicht mehr weiterspielen konnte. Im letzten Abschnitt fehlte dem stark forcierten BOMO-Sturm zudem mehr und mehr die für zwingende Aktionen benötigte Energie. Am Ende war es ein diskussionsloser Sieg der ZSC Lions.

 

Fortschritte gegenüber der letzten Saison 

 

Der EV BOMO bleibt damit nach Abschluss der ersten Meisterschaftsphase auf 17 Punkten stehen. Das sind immerhin vier mehr als in der letzten Saison. Die Thunerinnen starten damit hinter ZSC und Lugano als Drittplatzierte in die Masterround. Das bedeutet gegenüber 2016/17 eine Steigerung um einen Rang. Doch bis zur Playoff-Qualifikation ist es noch ein weiter Weg. Denn vor dem Start der Masterround wird der Punktestand halbiert und damit die Karten quasi neu gemischt. 

EV BOMO Thun – ZSC Lions  1:5 (1:2; 0:3; 0:0). – Thun, Grabengut, 44 Zuschauer. - Schiedsrichter: A. Millius-Gsponer / R. Iseli. – Tore: 1. (00:26) Müller (Meier, Gass) 0:1, 7. (06:14) Rüegg (Waidacher M., Müller) 0:2, 7. (06:42) Escudero (Minder) 1:2, 21. (20:21) Meier (Müller, Waidacher N.) 1:3, 26. Müller (Benz) 1:4, 31. Meier (Gass, Sigrist) 1:5. – Strafen: 1x2 Minuten gegen EV BOMO, 3x2 Minuten gegen ZSC Lions. – EV BOMO Thun: Maurer; Forster, Rensch; Strabley, Wyss; Minder, Hänggi T.; Escudero, Oles, Gerber; Schranz, Allemann, Hänggi R.; Bachmann.

 

Link zum Matchbericht SIHF

EV BOMO Thun gewinnt in Weinfelden mit 3:1

So 22.10.2017 - Weinfelden.

 

Der EV BOMO Thun erfüllt seine Pflicht und siegt auswärts beim SC Weinfelden mit 3:1. Die Ostschweizerinnen zeigten sich allerdings äusserst hartnäckig und konnten sich bis kurz vor Spielschluss Hoffnungen auf die ersten Punkte der Saison machen. Captain Andrea Schranz entschied das enge Spiel schliesslich 24 Sekunden vor Schluss mit einem satten Schuss von der blauen Linie. 

Captain Andrea Schranz schiesst gegen den SC Weinfelden kurz vor Schluss das 3:1.

Am Sonntagabend trafen in Weinfelden zwei Teams aufeinander, die tags zuvor heftige Niederlagen gegen die Liga-Favoritinnen einstecken mussten. Während der EV BOMO im Tessin gegen das Ladies Team Lugano mit 2:7 verlor (siehe Spielbericht), wurden die Weinfeldnerinnen im eigenen Stadion von den Zürcher Löwinnen richtiggehend zerlegt und kassierten nicht weniger als 13 Gegentreffer. Jetzt war nach Spielbeginn bei beiden Teams zu erkennen, dass man um Wiedergutmachung bemüht war. Die Thunerinnen hatten im ersten Drittel zwar spielerische Vorteile, aber der SC Weinfelden blieb mit seinen Kontern stets gefährlich. Immerhin konnte in der 10. Minute gleich das erste BOMO-Überzahlspiel für den Führungstreffer ausgenutzt werden. Lisa Wyss erzielte ihren ersten Saisontreffer auf Zuspiel von Schranz und Allemann.

 

Oles gelingt Shorthander in heikler Phase

 

Im zweiten Drittel waren die Thunerinnen weiterhin bemüht, aber die seit längerem beobachtete Abschlussschwäche hielt auch in diesem Spiel gegen das Schlusslicht aus dem Thurgau an. Und – wie so oft im Eishockey – wird der Gegner mit jeder Spielminute stärker, wenn die Tore nicht fallen wollen. So auch der SC Weinfelden, der nicht unverdient in der 30. Minute durch Trachsel den Ausgleich erzielen konnte. Und als Sarah Forster in 38. Minute vom Schiedsrichterduo wegen eines Checks gegen den Kopf frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde, musste man fürchten, dass der SC Weinfelden ausgerechnet gegen die Berner Oberländerinnen die ersten Punkte holt. Zumal zu diesem Zeitpunkt mit Lara Escudero bereits eine BOMO-Spielerin auf der Strafbank sass. Zum Glück kam es anders. Es gelang dem EV BOMO nämlich nicht nur die fünfminütige Unterzahl unbeschadet zu überstehen – davon 76 Sekunden mit drei gegen fünf Feldspielerinnen. Man erzielte in dieser Phase sogar selber das Führungstor zum 2:1. Das Powerplay der Thurgauerinnen wurde erfolgreich gestört und Leslie Oles – in aussichtsreicher Position an die Scheibe gekommen – liess der Weinfeldner Torhüterin Lambert keine Chance.

 

Den Sieg nach Hause gebracht

 

Der Shorthander der Kanadierin wenige Sekunden vor der zweiten Pause sollte schliesslich auch das Game Winnig Goal an diesem Abend sein. Im letzten Drittel wogte das Spiel hin und her. Der EV BOMO Thun blieb zwar optisch überlegen, aber der SC Weinfelden hatte ebenfalls Chancen zum Ausgleichstor. 24 Sekunden vor Spielende bei angezeigter Strafe gegen den SC Weinfelden entschied schliesslich Captain Andrea Schranz das Spiel, indem sie einen sehenswerten Angriff mit einem harten Schuss zum erlösenden 3:1 aus Thuner Sicht abschloss. 

SC Weinfelden - EV BOMO Thun  1:3 (0:1; 1:1; 0:1). – Weinfelden, Güttingersreuti, 22 Zuschauer. - Schiedsrichter: R. Kamer / S. Lechelt. – Tore: 10. Wyss (Schranz, Allemann, Ausschluss Ehrbar) 0:1, 30. Trachsel (Hugentobler) 1:1, 40. Oles (Auschluss Forster!) 1:2, 60. (59:36) Schranz (Allemann, Strafe gegen SC Weinfelden angezeigt) 1:3. – Strafen: 8x2 Minuten gegen SC Weinfelden, 5x2 Minuten plus 1x5 Minuten (Forster, autom. Spieldauerdisziplinarstrafe) gegen EV BOMO. – EV BOMO Thun: Maurer; Rensch, Forster; Strabley, Hänggi T.; Minder, Wyss; Escudero, Oles, Gerber; Schranz, Allemann, Hänggi R.

 

Link zum Matchbericht SIHF

 

Kein zweites Wunder gegen Lugano – EV BOMO verliert hoch

Sa 21.10.2017 – Biasca.

 

Der EV BOMO kann den Überraschungscoup gegen das Ladies Team Lugano aus dem Hinspiel nicht wiederholen. Trotz zwischenzeitlichem Ausgleich verlieren die Thunerinnen deutlich mit 7:2. Doch für das Wunden lecken bleibt keine Zeit. Morgen steht in Weinfelden schon die nächste Auswärtspartie an.

 

15-Jährige hütet das BOMO-Tor

 

Die Thuner Eishockey-Frauen mussten am Samstag-Nachmittag im Tessin eine bittere Niederlage gegen das Ladies Team Lugano einstecken. Die Partie wurde in Biasca ausgetragen, womit die Reise zu den Südschweizerinnen dieses Mal etwas kürzer ausfiel als gewohnt. Dass dieser Sachverhalt die BOMO-Spielerinnen beflügeln könnte war zunächst nicht zu erkennen. Die Luganesi, die nach einem überraschenden Trainer-Rücktritt und einem durchzogenen Meisterschaftsstart mehr und mehr zu alter Stärke zurückfinden, setzten die Oberländerinnen stark unter Druck. Im BOMO-Tor stand erstmals die 15-jährige Baslerin Caroline Spies. Sportchef Roger Rensch hatte in letzter Minute eine Lizenz für das normalerweise bei den Novizen Top des EHC Basel KLH spielende Jungtalent gelöst. Er war zu dieser Notmassnahme gezwungen, nachdem sich Ines Mounir im Training verletzt hatte und Saskia Maurer wegen eines Einsatzes bei den Novizen nicht zur Verfügung stand. Und es soll hier klar gesagt sein: An Caroline Spies lag es nicht, dass der EV BOMO an diesem Samstag-Nachmittag deutlich den Kürzeren zog.

 

Ausgleich und Vorentscheidung im Mitteldrittel

 

Mitte des ersten Drittel war es zweimal die schnelle Tschechin Studentova, die für eine komfortable Führung der Einheimischen sorgte. Nach der ersten Drittelspause drehte der EV BOMO dann aber auf. Innert gut zwei Minuten glichen Lara Escudero und Leslie Oles das Spiel aus. Gut für die Moral – dachte man. Aber es kam anders. Nur eine Minute nach dem Ausgleich brachte Captain Romy Eggimann die Tessinerinnen wieder in Führung. Und keine zwei Minuten später lag der EV BOMO nach einem Tor von Bullo bereits wieder mit zwei Toren in Rückstand. Von diesem Gegenschlag erholten sich die Thunerinnen nicht mehr. Weil der Glaube an den Erfolg verflogen schien und sich die Strafen häuften, gerieten sie im letzten Drittel noch arg unter die Räder. Mit 7:2 zu Gunsten des Ladies Team Lugano spricht das Schlussresultat eine deutliche Sprache. 

 

Morgen in Weinfelden haben die BOMO-Spielerinnen bereits die Gelegenheit zur Rehabilitation. Let’s go!

Ladies Team Lugano - EV BOMO Thun  7:2 (2:0; 2:2; 3:0). – Biasca, Raiffeisen BiascArena, 42 Zuschauer. - Schiedsrichter: M. Micheletti/N. Riva. – Tore: 12. Studentova (Raselli, Forster) 1:0, 15. Studentova (Raselli, Bolden, Ausschluss Gerber) 2:0, 23. (22:08) Escudero (Oles) 2:1, 25. (24:15) Oles 2:2, 26. (25:14) Eggimann (Studentova) 3:2, 27. (26:05) Bullo (Vallario) 4:2, 45. Eggimann (Studentova) 5:2, 47. Bullo (Bolden, Eggimann, Auschluss Oles) 6:2, 52. Bolden (Bullo) 7:2. – Strafen: 8x2 Minuten gegen Ladies Team Lugano, 10x2 Minuten gegen EV BOMO. – EV BOMO Thun: Spies; Rensch, Forster; Strabley, Hänggi T.; Minder, Wyss; Schranz, Oles, Gerber; Hänggi R., Allemann, Escudero; Andenmatten.

Klarer 6:1 Heimsieg gegen den SC Weinfelden

So 15.10.2017 – Thun.

 

Erfolgreiches Wochenende für den EV BOMO Thun. Nach dem Erfolg in Neuenburg am Samstag gelingt am Sonntagabend im Grabengut ein weiterer Sieg. Die Thunerinnen gewinnen gegen den SC Weinfelden klar mit 6:1 und mischen damit in der SWHL A weiterhin vorne mit.

In bestechender Form: BOMO's Französin Lara Escudero

Am frühen Sonntagabend war das aktuelle Schlusslicht der Swiss Women’s Hockey League A (SWHL A) Gast beim EV BOMO Thun. Das schöne Herbstwetter füllte die Grabenguthalle mit Sonnenschein und die Zuschauer konnten das Spiel im T-Shirt verfolgen. Auf dem Eisfeld floss der Schweiss bereits beim Einlaufen. Nach dem Anpfiff übernahm der EV BOMO sofort das Spieldiktat. Bereits in der 4. Minute fasste sich die neuerdings im Angriff eingesetzte Sarah Forster ein Herz und versorgte ein Zuspiel von Lara Escudero in der rechten oberen Ecke des Weinfelder Tors. Und in der 11. Minute kam es für die Oberländerinnen noch besser. Die aufgerückte Cassandra Rensch verwertete einen Pass von Molly Strabley zum 2:0.

 

Doppelschlag im zweiten Drittel

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Thurgauerinnen zunächst verbessert, scheiterten jedoch entweder an der sicheren Thuner Torfrau Saskia Maurer oder am eigenen Unvermögen. Besser machten es die Berner Oberländerinnen: Kurz nach Spielmitte schraubten diese das Score innert knapp zwei Minuten auf 4:0. Tess Allemann und Lara Escudero liessen sich in der 35. und 37. Minute als Torschützinnen eintragen.

 

Thurgauer Undisizipliniertheiten 

 

Im letzten Drittel mussten die Thunerinnen nach wenig überzeugendem Powerplay in der 44. Spielminute einen Shorthander entgegen nehmen. Doch die immer stärker in Form kommende Lara Escudero machte die aufkeimenden Thurgauer Hoffnungen umgehend zunichte. Die französische Nationalspielerin – am Ende als Best Playerin des EV BOMO geehrt – schloss in der 47. Minute eine schöne Einzelleistung überlegt zum 5:1 ab. In der Folge nahmen sich die mit dem Schiedsrichter-Duo hadernden Thurgauerinnen praktisch selbst aus dem Spiel. Nach Strafen für unsportliches Verhalten von Spielerinnen und Staff musste der SC Weinfelden in doppelter Unterzahl spielen. Es war schliesslich Sarah Forster vorbehalten, in diesem Powerplay mit einem satten Schuss ihren zweiten Treffer des Abends zu erzielen und den klaren Schlussstand von 6:1 herzustellen.

EV BOMO Thun – SC Weinfelden  6:1 (2:0; 2:0; 2:1). – Thun, Grabengut, 43 Zuschauer. - Schiedsrichter: M. Matejova/D. Maurer. – Tore: 4. Forster (Escudero) 1:0, 11. Rensch (Strabley) 2:0, 35. (34:38) Allemann (Escudero) 3:0, 37. (36:20) Escudero (Forster) 4:0, 44. Leemann (Ausschluss Hablützel!) 4:1, 47. Escudero (Allemann) 5:1, 53. Forster (Strabley, Escudero, Ausschlüsse Trachsel, Farkas) 6:1. – Strafen: 3x2 Minuten gegen EV BOMO, 11x2 Minuten gegen SC Weinfelden. – EV BOMO Thun: Maurer; Rensch, Strabley; Bachmann, Hänggi T.; Minder, Wyss; Forster, Allemann, Escudero; Schranz, Oles, Gerber; Ingold, Spiess, Brand.

Revanche geglückt – EV BOMO gewinnt in Neuenburg mit 4:0

Sa 14.10.2017 – Neuchâtel.

 

Die Spielerinnen des EV BOMO finden zum Siegen zurück. Die Thunerinnen gewinnen das Auswärtsspiel gegen die Hockey Academy aus Neuenburg klar mit 4:0. Die Scharte aus dem Heimspiel vor zwei Wochen, als man gegen den gleichen Gegner unglücklich verlor, ist damit wettgemacht.

 

Die Nationalmannschaftspause hat den Spielerinnen des EV BOMO Thun offenbar gut getan. Nach zuletzt zwei Niederlagen war das Team von Steve Huard am Samstag in Neuenburg auf der Höhe seiner Aufgabe. Die Thunerinnen starteten entschlossen in dieses Spiel und liessen sich durch die rauhe Gangart der Gegnerinnen nicht einschüchtern. Aber obschon der EV BOMO optisch klar überlegen war, endete das erste Drittel torlos.

 

Powerplay-Effizienz im zweiten Drittel

 

Die Befürchtungen, dass BOMO spielerische Vorteile erneut nicht in Tore ummünzt und stattdessen Kontertore erhält, wurden dieses Mal widerlegt. In der 24. Minute eröffnete Lara Escudero im Powerplay das Score. Das Zuspiel konnte Andrea Schranz verbuchen. Und kurz vor dem Ende nutzten die Thunerinnen erneut eine Überzahl-Situation aus. Dieses Mal gelang der Treffer Leslie Oles auf Zuspiel von Lara Escudero. Insgesamt verzeichneten die Thunerinnen an diesem Abend eine Powerplay Effizienz von 25%. Jede vierte Überzahl-Situation konnte ausgenutzt werden.

 

Mounir mit Shutout

 

Im letzten Drittel stemmten sich die Neuenburgerinnen gegen die Niederlage. Aber statt den Anschlusstreffer der Romandes sahen die Zuschauer dann noch zwei schnelle Tore der Berner Oberländerinnen. Escudero in der 55. und Forster in der 58. Minute sorgten am Ende für klare Verhältnisse. Es war für den EV BOMO das erste Spiel ohne Gegentreffer in dieser Saison. Ines Mounir im Tor der Thunerinnen wehrte alle Schüsse der Hockey Academy ab und konnte für ihren Shutout verdientermassen die Gratulationen der Mitspielerinnen entgegen nehmen.

Neuchâtel Hockey Academy - EV BOMO Thun  0:4 (0:0; 0:2; 0:2). – Neuchâtel, Patinoire du Littoral (nouvelle), 68 Zuschauer. - Schiedsrichter: P. Murer/B. Pernas. – Tore: 24. Escudero (Schranz, Ausschluss Gendarme) 0:1, 38. Oles (Strabley, Escudero, Ausschluss Gendarme) 0:2, 55. Escudero (Forster) 0:3, 58. Forster (Escudero) 0:4. – Strafen: 8x2 Minuten gegen Neuchâtel HA, 7x2 Minuten gegen EV BOMO. – EV BOMO Thun: Mounir; Rensch, Strabley; Bachmann, Hänggi T.; Minder, Wyss; Forster, Allemann, Escudero; Schranz, Oles, Gerber; Spiess, Brand.

EV BOMO verliert im Grabengut gegen Neuenburg mit 2:3

So 01.10.2017 - Thun.

Die Thuner Bäume wachsen nicht in den Himmel. Nach der herben Niederlage gegen die ZSC Lions erlebte der EV BOMO nur einen Tag später gegen die Neuchâtel Hockey Academy eine weitere Enttäuschung. 2:3 heisst das Verdikt nach verkorkstem Spiel.

Der Höhenflug des EV BOMO Thun wurde am Wochenende jäh gebremst. Nachdem es am Samstagabend gegen die ZSC Lions die erwartete erste Niederlage absetzte, erwarteten die Fans tags darauf gegen Neuenburg eine Reaktion. Und tatsächlich sahen die Zuschauer im Startdrittel eine Thuner Mannschaft, die sich mehrheitlich in der gegnerischen Zone aufhielt. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison liess allerdings die Chancenauswertung zu wünschen übrig.

Genickschlag am Ende des zweiten Drittels
Zu Beginn des zweiten Drittels wurden die Bemühungen endlich belohnt, als Leslie Oles, bedient von Lara Escudero, den Führungstreffer erzielen konnte. Zu diesem Zeitpunkt standen die Thunerinnen mit einer Spielerin mehr auf dem Eis. Nach 32 Minuten glichen die Neuenburgerinnen dann aber durch ihre starke Ausländerin Kendra Broad aus. Und in der letzten Minute des Mitteldrittels bahnte sich das Unheil in Form eines Shorthanders der Neuenburgerinnen an. Ryser erwischte die Scheibe nach einem BOMO-Fehlpass an der blauen Linie, brach durch und bezwang Ines Mounir sicher.

Von diesem Genickschlag sollten sich die Thunerinnen an diesem verkorksten Abend nicht mehr erholen. Zwar kämpften sie aufopfernd. Statt den Ausgleich zu erzielen, mussten sie jedoch
zu Beginn des letzten Abschnitts noch ein weiteres Neuenburger Gegentor verkraften. In der
47. erzielte erneut Leslie Oles auf Pass von Sarah Forster zwar noch den Anschlusstreffer.
Aber zu mehr reichte es gegen die geschickt verteidigenden Neuenburgerinnen nicht mehr.

EV BOMO Thun - Neuchâtel Hockey Academy 2:3 (1:0; 0:2; 1:1). - Thun, Grabengut,
53 Zuschauer. - Schiedsrichter: Allenspach/Matejova. - Tore: 21. Oles (Escudero) 1:0, 32. Broad (Gendarme, Auschluss Andenmatten) 1:1, 40. Ryser (Ausschluss Broad!) 1:2, 43. Broad (Gendarme) 1:3, 47. Oles (Forster) 2:3. - Strafen: 4x2 Minuten gegen EV BOMO, 5x2 Minuten gegen Neuchâtel HA. - EV BOMO Thun: Mounir; Forster, Rensch; Minder, Strabley; Bachmann, Hänggi T.; Escudero, Oles, Hänggi R.; Schranz, Allemann, Gerber; Andenmatten, Brand, Wyss.

 

Link zum Matchbericht SIHF

Lehrstunde in Zürich - EV BOMO verliert gegen die ZSC Lions 1:6

Sa 30.09.2017 - Zürich-Oerlikon.

Der EV BOMO Thun musste am Samstagabend gegen den amtierenden Schweizer Meister ZSC Lions die erste Saisonniederlage einstecken. Mit 6:1 fiel der Sieg der Favoritinnen letztlich deutlich aus. Die Thunerinnen zogen nicht ihren besten Abend ein und bekamen aufgezeigt, wo in den nächsten Wochen noch gearbeitet werden muss.

Tanja Hänggi (EV BOMO) unterstützt Goalie Saskia Maurer und blockt ZSC-Captain Monika Waidacher.

Zürcher Dominanz
Nach dem Anpfiff zogen die Zürcherinnen das erwartete dominante Spiel auf und liessen die Scheibe in ihren Reihen zirkulieren. Die Berner Oberländerinnen verteidigten zunächst konsequent. In der 11. Minute fanden die mit zehn aktuellen Nationalspielerinnen angetretenen ZSC Lions dann aber doch ein Mittel, um das BOMO-Bollwerk zu knacken. Isabel Waidacher eröffnete das Score auf Zuspiel von Christine Meier und Alina Müller. Mit diesem Eintorerückstand aus Thuner Sicht ging es dann in die erste Drittelspause.

Rabenschwarzes zweites Drittel

Im zweiten Drittel fielen dann nicht weniger als vier Lions-Tore. Meier (2), Rüegg und erneut Isabel Waidacher stellten auf 5:0. Das Spiel war damit aus Thuner Sicht gelaufen. "Wir waren oft einen Schritt zu spät," meinte BOMO-Verteidigerin Simone Minder nach dem Spiel. "Es war ein Drittel zum Vergessen. Wir haben deutlich aufgezeigt bekommen, wo wir besser werden müssen."

Immerhin konnte Molly Strabley im letzten Drittel im Powerplay den Ehrentreffer für den EV BOMO erzielen. Dies nach schönem Zuspiel von Andrea Schranz. Das letzte Tor der Partie erzielte ZSC's starker Neuzuzug Alina Müller. Mit 1:1 konnten die Thunerinnen das Schlussdrittel immerhin ausgeglichen gestalten.  

Schon am Sonntagabend haben es die Thuner Ice Ladies nun in der Hand, die herbe Niederlage in Zürich-Oerlikon vergessen zu machen. Denn dann geht es in die Ausmarchung gegen die Erzrivalinnen aus Neuenburg. Das Spiel im Grabengut Thun wird um 20.00h angepfiffen.  

ZSC Lions - EV BOMO Thun  6:1 (1:0; 4:0; 1:1). - Zürich, Kunsteisbahn Oerlikon, 70 Zuschauer - Schiedsrichter: Hugentobler/Schuler - Tore: 11. Waidacher I. (Müller, Meier) 1:0, 23. Meier (Gass) 2:0, 30. Meier (Gass, Waidacher I.) 3:0, 32. Rüegg (Benz) 4:0, 40. Waidacher I. (Meier, Waidacher N.) 5:0, 51. Strabley (Schranz, Ausschluss Waidacher I.) 5:1, 56. Müller 6:1. - Strafen: 7x2 Minuten gegen ZSC Lions, 4x2 Minuten gegen EV BOMO. - EV BOMO Thun: Maurer; Forster, Rensch; Minder, Strabley; Bachmann, Hänggi T.; Escudero, Oles, Hänggi R.; Schranz, Allemann, Gerber; Spiess, Brand, Wyss.

 

Link zum Matchbericht SIHF

BOMO Matches am Wochenende – Schwerer Gang zur Übermannschaft aus Zürich und Sonntags-Heimspiel gegen Neuenburg

Do 28.09.2017 – Thun.

 

Am kommenden Samstag tritt der EV BOMO Thun bei den ZSC Lions zum Charaktertest an. Gegen den haushohen Meisterschaftsfavoriten, der sich auf diese Saison hin weiter verstärkt hat, gewann man letztmals am 30.11.2014 einen Punkt. Wenn es nach Lisa Wyss geht, soll das Warten auf ein Erfolgserlebnis gegen die Zürcherinnen nun ein Ende haben. Die Oberemmentalerin freut sich zudem auf das Heimspiel vom Sonntagabend gegen die Neuchâtel Hockey Academy. Anspiel ist um 20.00h im Grabengut.

 

BOMO's number 9 Lisa Wyss in action.

Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit drei Siegen folgt für die Thuner Eishockeyfrauen am Samstag um 20.15h in Zürich nun die schwierige Aufgabe gegen den amtierenden Meister ZSC Lions. Die Löwinnen sind zurzeit das Mass aller Dinge im Schweizer Frauen-Eishockey. In der letzten Saison haben sie auf dem Weg zum Titel sämtliche Playoff-Partien gewonnen, drei davon im Halbfinale gegen den EV BOMO Thun. Mit Alina Müller, der aktuell besten Schweizer Spielerin, haben die ZSC Lions ihren sonst schon beeindruckenden Kader weiter verstärkt. Die Zürcherinnen stellen nicht weniger als 10 der 22 Spielerinnen, die von Nationalcoach Daniela Diaz für die zwei Länderspiele gegen Deutschland vom 7. und 8. Oktober in Zuchwil aufgeboten wurden.

 

BOMO-Spielerin Lisa Wyss zeigt sich dennoch unbeeindruckt. „Wir reisen nicht nach Zürich, um ehrenvoll zu verlieren“, meint die 19-jährige Landschaftsgärtnerin aus Oberlangenegg. „Wir müssen als Team füreinander einstehen und kämpfen. Wenn jede Spielerin alles aus sich herausholt, haben wir eine Chance.“

 

Lisa Wyss freut sich ausserdem auf das Heimspiel gegen die Neuchâtel Hockey Academy vom Sonntagabend. „Dieses Spiel dürfte interessant werden und ich hoffe auf viele Fans im Grabengut,“ meint BOMO’s Nummer 9. Und weiter: „Die Neuenburgerinnen werden uns bestimmt nichts schenken, nachdem wir ihnen in der vergangenen Saison sowohl in der Meisterschaft als auch im Cup-Wettbewerb die Bronzemedaille weggeschnappt haben“.

 

Das Spiel EV BOMO Thun gegen Neuchâtel Hockey Academy wird am Sonntagabend um 20.00h angepfiffen.

Tabellenführung in nervenaufreibendem Spiel behauptet – 3:2 Sieg in Reinach

So 24.09.2017 – Reinach. 

 

Der EV BOMO Thun bleibt weiter ungeschlagen und behauptet sich an der Tabellenspitze. Beim äusserst unbequemen SC Reinach setzten sich die Thunerinnen 3:2 durch. Leslie Oles erzielte den Gamewinner 51 Sekunden vor Schluss nach einem Traumpass von Sarah Forster. Zuvor war es ein Spiel auf Messer’s Schneide.

Leslie Oles erlöst den EV BOMO 51 Sekunden vor Schluss mit dem Game Winner zum 3:2

 

Dass der SC Reinach gegenüber der letzten Saison deutlich stärker sein wird, wusste man schon vor dem Meisterschaftsstart. Und spätestens nach dem engen Auftaktspiel vor einer Woche spürten die Thunerinnen den Substanzgewinn im Team der Gegnerinnen am eigenen Leib. Vom letztjährigen Punktelieferanten, der in der Qualifikation sämtliche Spiele verloren hatte, war weit und breit nichts mehr zu sehen.

So erstaunte auch nicht, dass es beim Rückspiel im Oberwynental wieder hart zur Sache ging. Abermals geriet der EV BOMO früh in Rückstand. Erst 04:14 waren auf der Matchuhr als Raschelle Bräm das Score für die Aargauerinnen eröffnete. In der Folge spürte man, dass der SC Reinach noch mehr wollte, spielten sich doch einige brenzlige Situationen vor dem von Ines Mounir gehüteten Tor ab. Die Thunerinnen hatten zwar auch ihre Chancen, konnten sich aber über den knappen Rückstand nicht beklagen.

 

Steigerung im zweiten Drittel

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison sahen die Zuschauer im zweiten Drittel einen viel stärker aufspielenden EV BOMO Thun. Das Spielgeschehen verlagerte sich nun mehrheitlich in die Zone der Lionesses aus Reinach. Als diese wegen eines Wechselfehlers in Unterzahl spielen mussten, wurde der Thuner Druck noch einmal grösser. Oles sah ihren scharfen Handgelenkschuss noch an der Querlatte abprallen. Wenige Sekunden später versuchte es Lara Escudero – angespielt von Molly Strabley – praktisch von der gleichen halbrechten Position und dieses Mal zappelte die Scheibe im Netz. Der Ausgleich in der 30. Minute war mehr als verdient.

 

Nervenkitzel mit dem besseren Ende für den EV BOMO

Zu Beginn des letzten Drittels knüpfte der EV BOMO an die starke Leistung im Mittelabschnitt an. Das unermüdliche Thuner Forechecking wurde in der 52. Minute belohnt. Die Aargauerinnen wollten die Scheibe aus ihrer Zone spielen aber die heranbrausende Escudero war schneller an der blauen Linie und zog direkt ab. Reinachs Torhüterin musste das Geschoss passieren lassen.

 

Wer jetzt gedacht hatte, dass sich das Momentum definitiv auf die Seite der Berner Oberländerinnen verschob, sah sich jäh getäuscht. Nur zwei Minuten später schlossen die Aargauerinnen nämlich einen zügig vorgetragenen Angriff erfolgreich ab, zum grossen Jubel der einheimischen Zuschauer. Was danach folgte war Nervenkitzel pur. Der SC Reinach tauchte immer wieder vor Ines Mounir auf und die Thuner Frauen hatten bange Momente zu überstehen. Die Reinacherinnen bauten starken Druck auf, vernachlässigten dabei aber ihre Defensive. Dies nutzten die Thunerinnen schliesslich eiskalt aus. Sarah Forster hatte die Übersicht und spielte aus der eigenen Zone heraus einen Traumpass auf die losstürmende Leslie Oles, die der Reinacher Torhüterin keine Chance liess. Es war der Gamewinner und die Erlösung für die Thunerinnen – 51 Sekunden vor dem Ende dieses spannenden Spiels. 

SC Reinach – EV BOMO Thun  0:0 (1:0, 0:1, 1:2). Reinach, KEB Oberwynental,
45 Zuschauer. – Schiedsrichter: Ruchti/Rohrer – Tore: 5. Bräm R. (Marty) 1:0, 30. Escudero (Strabley, Auschluss Lane) 1:1, 52. Escudero 1:2, 55. Enzler (Lane) 2:2, 60. (59:09) Oles (Forster) 2:3– Strafen: 1x2 Minuten gegen SC Reinach, 1x2 Minuten gegen EV BOMO. –
EV BOMO Thun: Mounir; Forster, Rensch; Minder, Strabley; Hänggi T., Bachmann; Allemann, Oles, Hänggi R.; Escudero, Schranz, Gerber; Spiess, Brand, Wyss.

 

3:2 Sieg über Lugano nach Penaltyschiessen

Sa 23.09.2017 - Thun.

 

Der EV BOMO Thun zeigte Moral und holte sich verdient zwei Punkte gegen das Ladies Team Lugano. Im ersten Drittel früh mit zwei Toren in Rücklage geraten, kämpften sich die Thunerinnen zurück und schossen 48 Sekunden vor Schluss den viel umjubelten Ausgleich. Als nach der torlosen Verlängerung das Penalty-Schiessen entscheiden musste, hatte BOMO die besseren Nerven – und eine starke Saskia Maurer im Tor.

Der Jubel der Thunerinnen nach dem Sieg gegen Lugano ist gross.

Siege des EV BOMO Thun gegen Lugano gehören zu den eher seltenen Ereignissen im Schweizer Fraueneishockey. Im heutigen Nachmittagsspiel im Grabengut war ein solcher zu bestaunen. Die Thunerinnen behielten nach 65 umkämpften Minuten im Penaltykrimi die Oberhand, gewannen das Spiel 3:2 und liessen sich zwei weitere Punkte gutschreiben.

 

Bis es soweit war, musste BOMO einen weiten Weg gehen. Im ersten Drittel wurden die Thunerinnen in Minute 6 und 7 zweimal eiskalt geduscht. Luganos Nationalmannschaftsspielerinnen Eggimann und Raselli nutzten ihre unverhofften Freiheiten in der BOMO-Zone dankbar aus. In dieser Phase schien es, als ob die BOMO Ladies sich gedanklich noch auf einem Spaziergang in der warmen Herbstsonne wähnten.

 

Der Schock des frühen 0:2 Rückstands sass zwar tief, hatte aber zur Folge, dass der EV BOMO nun konzentrierter spielte. In der 10. Minute konnte die steil angespielte Leslie Oles von Luganos Amerikanerin Blake Bolden nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Das anschliessende Powerplay war zwar ansprechend, aber nicht erfolgreich. Kurz vor dem Pausentee hatten Schranz und Escudero weitere Chancen, konnten aber Luganos Torhüterin Mazzocchini nicht überwinden.

 

Im zweiten Drittel spielten die Thunerinnen dann deutlich druckvoller und die Ladies aus Lugano wurden vermehrt in die eigene Zone zurückgedrängt. In der 35. Minute zahlten sich die Bemühungen aus. Tina Brand setzte energisch nach und konnte auf Sarah Forster zurückspielen. Diese zog direkt ab, worauf es links oben im Lugano-Gehäuse klingelte. Der Anschlusstreffer war mehr als verdient. Die Zuschauer spürten jetzt, dass noch etwas drin lag gegen die in Bestbesetzung angereisten Favoritinnen aus dem Tessin.

 

In Drittel 3 wurden die Ausgleichsbemühungen zunächst durch Strafen gebremst. Ein eigenes Powerplay in der 53. Minute liess man dann aber ungenutzt. Das Spielende und die Niederlage kamen immer näher. Aber Aufgeben war heute keine Option für die Spielerinnen des EV BOMO. Stattdessen wurden noch einmal die stärksten Angreiferinnen auf’s Eis geschickt. Die Luganesi waren in dieser Phase darauf aus, die Scheibe tief zu halten und damit den Sieg über die Zeit zu bringen. Das gelang den routinierten Südschweizerinnen durchaus gut – bis zur letzten Spielminute. Gleich mit drei Angreiferinnen überraschte BOMO die aufgerückte Tessiner Abwehr an deren blauer Linie. Lara Escudero passte genau auf Leslie Oles und diese erzielte den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich zwischen den Schonern der Tessiner Hüterin hindurch. Der Jubel auf der BOMO-Bank über dieses Husarenstück war gross.

Die nachfolgende Verlängerung mit 3 gegen 3 Feldspielerinnen brachte keine Entscheidung, obwohl die Chancen dazu hüben wie drüben vorhanden waren. BOMO musste sogar noch eine Unterzahl überstehen, weil Tess Allemann in der 64. Minute wegen Haltens auf die Strafbank geschickt wurde.

Von dort aus konnte sie dann mitverfolgen, wie ihre überragende Torhüterin Saskia Maurer die Tessiner Penaltyschützinnen nach und nach verzweifeln liess. Nachdem zuvor Raselli ihren zweiten Versuch in der Fanghand von Maurer verschwinden sah, bewies Leslie Oles schliesslich eiserne Nerven und schoss überlegt zum verdienten Sieg ein.

 

Bravo Ladies!

EV BOMO Thun – Ladies Team Lugano  3:2 nP (0:2, 1:0, 1:0,0:0). Thun, Grabengut,
36 Zuschauer. – Schiedsrichter: Kern/Fialova – Tore: 6. (05:39) Eggimann (Raselli) 0:1,
7. (06:51) Eggimann (Raselli) 0:2, 35. Forster (Brand) 1:2, 60. (59:12) Oles (Escudero) 2:2 – Strafen: 4x2 Minuten gegen EV BOMO, 2x2 Minuten gegen Ladies Team Lugano. – EV BOMO Thun: Maurer; Forster, Rensch; Strabley, Minder; Hänggi T., Bachmann; Allemann, Oles,
Hänggi T.; Escudero, Schranz, Gerber; Spiess, Brand, Wyss.

Ein Wochenende mit schwierigen Aufgaben

Fr 22.09.2017 - Thun.

 

Der EV BOMO empfängt am Samstag das favorisierte Ladies Team Lugano und fährt am Sonntag zum auf Revanche sinnenden SC Reinach. Aus Sicht von Center Leslie Oles sind die beiden Aufgaben schwierig aber lösbar.

 

Am Samstag um 14.15h empfängt der EV BOMO Thun im Grabengut das Ladies Team Lugano. Die Tessinerinnen gehören auch in dieser Saison zusammen mit dem ZSC Lions zu den Anwärterinnen auf den Meistertitel. „Wir müssen fokussiert, druckvoll und mit sorgfältigem Aufbau spielen, dann haben wir eine Chance“, sagt BOMO-Center Leslie Oles. Lugano hat auf die neue Saison hin mit Blake Bolden eine sehr starke amerikanische Verteidigerin geholt. Oles kennt Bolden aus den Spielen in der Canadian Women‘s Hockey League (CWHL). „Blake ist eine dominante Spielerin mit einer schnellen Angriffsauslösung und einem harten Schuss. Wir dürfen ihr weder Zeit noch Raum zur Entfaltung geben.“

 

Liebe BOMO-Fans, kommt ans Spiel und macht euch selbst ein Bild, ob die Rechnung für die Thunerinnen aufgeht. 

 

Am Sonntag kommt es dann nur eine Woche nach dem Thuner 4-3 Heimsieg zum Rückspiel in Reinach. Leslie Oles erwartet erneut ein physisches Spiel gegen die Aargauerinnen. „Wir werden Reinach nicht unterschätzen und wollen zeigen, dass wir gegen sie noch besser spielen können, als beim letzten Aufeinandertreffen“, meint die erfahrene Kanadierin. Das Spiel in Reinach beginnt um 17.45h. 

Unsere drei ausländischen Verstärkungen - Welcome!

Di 19.09.2017 - Thun

Lara Escudero, Molly Strabley, Leslie Oles

Drei Punkte zum Saisonauftakt gegen den SC Reinach

So 17.09.2017 - Thun.

 

Der EV BOMO startet mit einem Auftaktsieg in die Saison 2017/18. In einem engen Match behielten die erstmals ganz in Rot spielenden Thunerinnen mit 4:3 die Oberhand gegen einen hartnäckigen SC Reinach.

 

Bereits beim Fotoshooting im brandneuen roten Dress spürte man bei den Thuner Spielerinnen die Vorfreude auf den Start in die Meisterschaft 2017/18. Man wollte beim Saisonauftakt die eigenen Fans auf keinen Fall enttäuschen. Doch bevor die drei Punkte gegen Reinach im Trockenen waren, musste harte Arbeit verrichtet werden.

 

Im ersten Spielabschnitt war der EV BOMO zwar optisch überlegen, aber diese Überlegenheit liess sich vorerst nicht in Tore ummünzen. Erst in der 35. Minute während dem fünften Powerplay gegen die hart einsteigenden Aargauerinnen gelang es Leslie Oles aus dem Gewühl heraus die Scheibe hinter die gegnerische Torlinie zu drücken. Aber die verdiente Führung hielt keine zwei Minuten. Reinachs Nationalspielerin Sandra Thalmann war es, die mit einem satten Schuss von der blauen Linie aus zum 1:1 ausgleichen konnte. In der Folge war zu spüren, dass die Thunerinnen diesen Fauxpas umgehend vergessen machen wollten. Gleich mehrfach tauchten sie vor der starken Reinacher Torhüterin Ramona Forrer auf. Die Offensive wurde weiterhin gesucht, obschon Jana Gerber wegen Beinstellen eine Zweiminutenstrafe absitzen musste. Aber wer die Tore nicht macht, der erhält sie dann vom Gegner. Raschelle Bräm wurde steil angespielt, überlief die BOMO-Verteidigung und liess Goalie Saskia Maurer keine Abwehrchance. Drei Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel lagen die Thunerinnen plötzlich um eine Länge hinten. Und das gegen einen äusserst unangenehmen Gegner. 

 

Im letzten Drittel nahm Trainer Huard einige Umstellungen vor und forcierte die Angriffsbemühungen. In der 48. Minute konnte Tess Allemann nach einem Dribbling den verdienten Ausgleich erzielen. Und gut zwei Minuten später schloss Leslie Oles einen schönen Angriff mit dem Treffer zum 3:2 ab. Aber die Aargauerinnen gaben sich noch nicht geschlagen und glichen in der 50. Minute durch Fischer erneut aus. Es spricht für die Moral im BOMO-Kader, dass man auch diesen Rückschlag rasch wegsteckte und weiter Angriff um Angriff lancierte. In der 53. Minute behielt die kanadische Neuzuzügerin Oles die Übersicht und erzielte mit einem platzierten Handgelenk-Schuss das Game Winning Goal.

EV BOMO Thun – SC Reinach  4:3 (0:0, 1:2, 3:1). Thun, Grabengut, 52 Zuschauer. – Schiedsrichter: Binggeli/Stettler – Tore: 35. Oles (Escudero, Ausschluss Thalmann) 1:0,
37. Thalmann (Enzler) 1:1, 40. Bräm (Ausschluss Gerber) 1:2, 48. Allemann 2:2, 50. Oles (Forster, Rensch) 3:2, 51. Fischer (Enzler) 3:3, 53. Oles 4:3 – Strafen: 5x2 Minuten gegen EV BOMO, 5x2 Minuten gegen SC Reinach. – EV BOMO Thun: Maurer; Mounir; Forster, Rensch; Hänggi T., Ingold; Minder, Wyss; Escudero, Oles, Schranz; Gerber, Allemann, Strabley; Hänggi R., Brand, Andenmatten.

 

Tess Allemann (24), Tanja Hänggi (15) und Molly Strabley (2) leisten Verteidigungsarbeit vor dem von Saskia Maurer gehüteten Tor 

Bomo Thun will hoch hinaus

Do, 14.09.2017 - Thun

Bomo Thun hat nach zwei Bronzemedaillen in Meisterschaft und Cup Appetit auf mehr. In Thun ist man überzeugt, dass man die Favoriten ärgern kann. 

 

Zwei bronzene Auszeichnungen im Frühling dieses Jahres verpflichten: Bomo Thun hat sich für die am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Reinach beginnende Meisterschaft der SWHL A auf mehreren Positionen verstärkt und gibt sich überzeugt, für einen weiteren Schritt nach vorne bereit zu sein. Trainer Steve Huard, der seit kurzem auch das U18-Nationalteam führt, basiert seine Zuversicht auf der Tatsache, dass sich die Mannschaft ausgeglichener und vor allem einiges weniger berechenbar präsentiert. «Wir haben mit unseren Transfer eine gute Mannschaft besser gemacht», ist er überzeugt. Dabei denkt er in erster Linie an «neue Charaktere, neue Qualitäten und ein grosses Mass an Erfahrung.» 

 

Erfahrung bringen die drei Top-Transfers in der Tat eine Menge mit: Allein die 24jährige jurassische Nationalspielerin Sarah Forster, die in Thun «eine neue Herausforderung sucht», schaut auf fünf Weltmeisterschaften und Olympische Spiele und über 130 Spiele in der Schweizer und schwedischen Meisterschaft zurück. Sie ist der defensive Eckpfeiler mit Offensivdrang (rund ein Punkt pro Spiel), der dem Team bisher gefehlt hat. Sie sei bestens aufgenommen worden und habe sich gut integrieren können. «Unser Ziel ist es, ins Finale vorzustossen – und wer weiss – vielleicht die Überraschung zu schaffen.» 

 

Mit Leslie Oles spielt eine der neuen Liga-Attraktionen in Thun. Die 27jährige Stürmerin aus Quebec kommt mit dem Leistungsausweis von über 200 Punkten aus 125 Spielen in fünf Jahren in der kanadischen Universitätsliga und drei Jahren in der Canadian Women’s Hockey League – ein Meistertitel mit Montréal – ins Bener Oberland. «Leslie kann ein Spiel allein entscheiden», sagt Landsmann Huard. Die Dritte im Bunde ist die amerikanische Verteidigerin Molly Strabley, die nach vier Jahren in Princeton nach Thun gewechselt hat. «Auch sie bringt Offensivpower mit, denn sie wird diese Saison im Sturm spielen,» sagt Huard. 

 

Für Captain Andrea Schranz, die in ihre 11. Saison mit Bomo steigt, steht fest, dass «wir besser aufgestellt sind als letztes Jahr und über drei sehr gute Ausländerinnen verfügen.» Deshalb sei das erklärte Ziel, den Final zu erreichen, nicht zu hoch gegriffen, ist Schranz überzeugt. Wie auch Sturmkollegin Tess Allemann zollt sie aber den Gegnerinnen Respekt: «Wir sind nicht die Favoriten,» sagen beide, „aber wir können den Favoriten ein Bein stellen.“ Der Weg zum erklärten Ziel führt in erster Linie über Siege gegen die Mitkonkurrenten um die Playoff-Plätze – Reinach, Weinfelden und Neuchâtel Hockey Academy – und zusätzlich auch Punkte gegen die beiden Topfavoriten Meister ZSC Lions und Lugano.                               Daniel Monnin

 

Mo 4.09.2017 - Thun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen im BOMOland, Emma!

 

 

Emma Ingold

Captain U16 Nationalmannschaft

 

Do,31.08.2017 - Thun

 

 

 

Zum Schmunzeln ...

 

 

Für modebewusste
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BOMO-Team!

 

 

 

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Di 15.08.2017 - Thun

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Car mit Bar anstatt Minibus ohne Genuss

 

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Welcome to Switzerland: Leslie Oles mit Headcoach Steve Huard

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Samstag

18. November 2017

20.00 Uhr, Grabengut

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